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Greußen, Thüringen

René Bringezu

Ich bin René Bringezu, Jahrgang 1983, verheiratet, drei Kinder. Seit September 2024 sind wir mit unserer Familie in Greußen zu Hause.

Wir sind hergezogen, weil wir einen Ort gesucht haben, an dem das Leben wieder leichter wird. Wir haben ihn gefunden. Hier schreibe ich auf, was mir in dieser Stadt auffällt: was gut läuft, was liegen bleibt und was aus meiner Sicht möglich wäre.

René Bringezu

Von Kindern bemalte Stirnseite eines Sargs: eine gelbe Sonne mit lachendem Gesicht auf blauem Himmel über einer grünen Wiese
19. September 2026

Wie lange dauert der Tod?

Über einen Nachmittag im Steinweg, einen bemalten Sarg und ein Thema, über das wir zu selten sprechen.

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Die Kleine Wartburg in Clingen: ein aufgetürmter Travertinfelsen mit einer Miniaturburg obenauf
4. September 2026

Die Esel von Clingen

Auf der echten Wartburg gibt es seit 2020 keine Esel mehr. In Clingen schon. Über den Umweg zur Kita, einen Grottenbauer von 1928 und einen Tierpark, den es nur gibt, weil ein paar Leute nicht loslassen.

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Comicgrafik des Eiscafés Rosalie mit einer Kuh und der neuen Eissorte Stachelbeer Baiser
1. September 2026

Das Eis, das mich nicht schlafen lässt

Über Omas Teigschüssel, eine neue Sorte namens Stachelbeer Baiser und die Frage, warum mich eine Kugel Eis in Greußen an eine Konditorei in Bernburg erinnert.

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Fast zehn Jahre haben wir in Neuwied gelebt. Irgendwann konnten wir nicht mehr. Unsere Familie drohte unter der Last zu zerbrechen. Das ist keine Redewendung, sondern die nüchterne Beschreibung dessen, wo wir standen. Die Suche nach einem neuen Ort war zuerst eine Rechenaufgabe. Anbindung nach Erfurt, Schulen, Infrastruktur. Greußen erfüllte alles davon. Ein pragmatischer Grund, mehr nicht. Dann kam der erste …